Zertifizierte Mediatorin Karin Dieckermann

Paarmediation in Trennungskonflikten

In der Mediation erarbeiten Sie klare Vereinbarungen zu Umgang, Sorgerecht und wichtigen Fragen des Familienalltags.

Freiwillige oder gerichtlich empfohlene Mediation

Gerichtlich empfohlen oder von Anwälten nahegelegt
Manche Paare kommen zu mir, weil ein Gericht oder Anwalt die Mediation dringend empfiehlt. In hochstrittigen Situationen soll so eine Lösung gefunden werden, bevor es zur nächsten Eskalation oder einem Gerichtsverfahren kommt. Besonders, wenn Kinder im Mittelpunkt stehen, ist Mediation oft der bessere Weg.
Freiwillig oder auf Empfehlung von Fachleuten
Andere Paare entscheiden sich bewusst für eine Mediation, bevor der Streit unlösbar erscheint. Häufig raten Kinderpsychologen, Beratungsstellen oder das eigene Umfeld zu diesem Schritt, um die Kinder zu entlasten und eine gemeinsame Basis zu finden.

Typische Themen in der Paarmediation

In einer Mediation geht es nicht darum, wer „Recht“ hat, sondern darum, tragfähige Vereinbarungen für die Zukunft zu finden. Typische Themen sind zum Beispiel:

Umgang & Besuchsrecht

Wie Kinder Zeit mit beiden Elternteilen verbringen, inklusive Wochenenden, Ferienregelungen und Übergaben.

Sorgerecht & Entscheidungen

Klärung, ob das Sorgerecht gemeinsam oder getrennt ausgeübt wird, und wie Verantwortlichkeiten fair aufgeteilt sind.

Kommunikation zwischen den Eltern

Wie Absprachen, Übergaben und Konflikte so gestaltet werden, dass Kinder nicht zwischen die Fronten geraten.

Schule & Bildung der Kinder

Von der Wahl der Schule bis zu pädagogischen und erzieherischen Fragen: Entscheidungen gemeinsam und im Sinne des Kindes treffen.

Gesundheit & Fürsorge von Kindern

Regelungen zu ärztlichen Behandlungen, Therapien oder präventiven Maßnahmen für Kinder.

Finanzen & Wohnsituation

Fragen rund um Unterhalt, Wohnung, Haus oder andere gemeinsame Verpflichtungen. Bei Bedarf mit Unterstützung externer Experten.

Wie Mediation helfen kann

In der Mediation biete ich Ihnen einen geschützten, neutralen Rahmen, in dem Sie beide zu Wort kommen. Ohne Anwalt oder Richter, aber mit klarer Struktur. Ziel ist es, Lösungen zu entwickeln, die für Sie praktikabel sind und von beiden Seiten getragen werden.

Paarmediation bedeutet für Sie:

Karin Dieckermann: zertifizierte Mediatorin

Als Diplom-Psychologin und zertifizierte Mediatorin begleite ich Paare und Familien seit vielen Jahren in Konfliktsituationen. Meine Arbeit verbindet psychologische Erfahrung mit einem klar strukturierten Mediationsprozess.

Mir ist wichtig, dass Sie sich neutral begleitet und verstanden fühlen. Ich sorge dafür, dass Gespräche auch in schwierigen Momenten konstruktiv bleiben.

Ein respektvoller Umgang ist auch nach der Trennung möglich.

Externe Expertise bei rechtlichen und finanziellen Fragen

Manche Themen in einer Mediation berühren rechtliche oder betriebswirtschaftliche Aspekte, etwa wenn es um Unterhalt, Eigentum, ein gemeinsames Haus oder die Aufteilung von Vermögen geht.

In solchen Fällen binde ich auf Wunsch erfahrene Fachleute aus meinem Netzwerk ein, zum Beispiel Rechtsanwälte, Steuerexperten oder BWL-Spezialisten. So behalten Sie die Vorteile einer vertraulichen Mediation und profitieren gleichzeitig von fundiertem Fachwissen.

Häufige Fragen zur Paarmediation

Paarberatung: Fokus auf Beziehungsdynamik, Gefühle, Bedürfnisse und Kommunikation. Wir klären, ob und wie Sie als Paar weitergehen möchten, und stärken Verbindung, Vertrauen und Alltagstauglichkeit.

Paarmediation: Ein strukturierter, allparteilicher Prozess, um konkrete Streitpunkte fair zu klären. Oft bei bereits getrennten Paaren, häufig mit Kindern im Blick. Typische Themen: Umgangsregelungen, Sorgerecht, Ferienplanung, Finanzen/Wohnung, Organisation rund ums Kind.

Eine Mediation ist rechtlich freiwillig. Viele Familiengerichte empfehlen Paaren jedoch dringend, eine Mediation zu nutzen, bevor langwierige Verfahren beginnen.

Die Dauer hängt stark von Ihrem Anliegen und der Komplexität der Situation ab. Abhängig davon, wieviele Bereiche und Themen geklärt werden müssen.

Die Mediation ist eine Selbstzahlerleistung und wird in der Regel nicht von der Krankenkasse übernommen. Die Kosten tragen beide Parteien gemeinsam.

Da eine Mediation deutlich kürzer und kostengünstiger ist als ein Gerichtsverfahren, entscheiden sich viele Paare bewusst für diesen Weg. Die genauen Konditionen besprechen wir transparent im Erstgespräch.

Ja. Als Diplom-Psychologin und zertifizierte Mediatorin unterliege ich einer strengen Schweigepflicht. Alles, was in der Mediation besprochen wird, bleibt vertraulich. Es erfolgt keine Weitergabe an Dritte, weder an Gerichte noch an Anwälte, ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung.

Ja. 

Viele Klienten kommen persönlich in meine Praxis in Plankstadt. Zentral im Rhein-Neckar-Kreis und gut erreichbar aus Mannheim, Heidelberg, Karlsruhe, Ludwigshafen, Schwetzingen und Speyer.

Auf Wunsch biete ich die Mediation aber auch online an. Das ist besonders praktisch, wenn Sie räumlich getrennt leben, volle Terminkalender haben oder Anfahrtswege vermeiden möchten. Die Erfahrung zeigt: Auch online lassen sich tragfähige und klare Vereinbarungen erarbeiten.

Ja. Neben Paarmediation begleite ich auch Familienmediation, zum Beispiel bei Erbschaftsstreitigkeiten, Konflikten zwischen Geschwistern oder wenn mehrere Generationen betroffen sind. Diese Fälle sind oft sehr komplex und erfordern zusätzliche Fachkenntnisse. Bei Bedarf binde ich externe Experten (z. B. aus Recht oder BWL) mit ein.

Finden Sie Einigkeit statt Eskalation

Lassen Sie nicht zu, dass Konflikte immer weiter wachsen oder am Ende das Gericht über Ihr Leben entscheidet. In der Mediation haben Sie die Chance, eigene Lösungen zu entwickeln.